Samstag, 10. September 2011

Sonntag, 4. September 2011

Neuer Autor

Ab heute Abend darf ich freudig einen neuen Autoren auf diesem Blog vorstellen. Mein alter Polit-Bekannter Phil. Der ist zwar ein wenig etatistischer als ich, aber ein aufrichtiger liberaler. Möge es nun hier fleißiger voran gehen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Die Demokratie des "Wutbürgers"

Da wird ein Bahnhof ca. 20 Jahre lang geplant. Er durchläuft alle demokratischen Entscheidungsebenen. Die Medien berichten darüber. Es gibt Informationsveranstaltungen, die wie das so üblich ist, eher spärlich besucht sind, und als es dann los gehen soll plärren die Kretins und Berufsdemonstraten, sie wären nicht mitgenommen worden. Bitte was? Der Wutbürger, meist ein linker, so ist jedenfalls mein Eindruck, heißt die Demokratie anscheinend nur dann gut, wenn das Ergebnis dieser seinen Vorstellungen entspricht. Heute wieder schön zu sehen, beim Stresstest um S21. Die Deutsche Bahn hat diesen nämlich bestanden und wenige Stunden später wittern die Gegner bereits Betrug, um das Projekt vielleicht doch noch kippen zu können. Was sie dabei vergessen, die Bahn kann auch einfach, entschuldigen Sie die Formulierung, auf die Demonstranten scheißen, die Deutsche Bahn ist kein Laienverein und dementsprechend sind die Verträge wasserdicht. Dass die Bahn überhaupt einen Stresstest macht ist ein Goodie, über dass sich die Demonstranten freuen könne. Nicht mehr.

Linke und Begriffe

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen wie aggressiv Linke agieren, wenn etwas nicht in Ihr Weltbild passt? Entweder wird die betreffende Person, Gruppierung oder Partei mit Begriffen beworfen, die meistens auf "Rassisten", "Rechtspopulisten", "Faschisten", "Nazis", "korrupt" bzw. "von einer Lobbygruppe bezahlt" hinauslaufen oder unsere rot-grün-braunen Freunde gehen ein bisschen gröber vor. So mussten Rüdiger Grube als auch Hany Azer im Zusammenhang mit Stuttgart 21 Morddrohungen hinnehmen, bei diversen Demonstrationen gegen den Bahnhof kam es zu Ausschreitungen und zuletzt kann man noch im "Kampf gegen Rechts" jegliche Gewalt tolerieren, wie zuletzt der Angriff auf ein NPD-Mitglied in Berlin. Alternativ hat der linke Mob dann noch solche Menschen zur Hand die es im Leben anscheinend zu nichts gebracht haben und die deshalb auch anscheinend genügend Zeit haben um ganze Doktorarbeiten politisch nicht genehmer Personen nach Plagiaten zu durchsuchen oder sie versuchen die Meinungsfreiheit einzuschränken wenn etwas nicht in ihr Weltbild passt. So geschehen zuletzt in der TAZ. Die hat es sich nicht nehmen lassen, das Urteil niederländischer Richter bezüglich des Freispruchs von Geert Wilders in Frage zu stellen.

Die Welt kann so einfach sein.

Freitag, 20. August 2010

Was der Union fehlt

Die Union und die FDP liegen derzeit am Boden. Dass sie in den Meinungsumfragen nicht vollends untergegangen sind liegt einzig und alleine daran, dass vor allem die SPD eine mehr als schwache Figur abgibt. Die Union wird aber so nicht weiter machen können wie bisher. Sie wird völlig falsch geführt. Angela Merkel ist eine sehr schwache Chefin. Wäre sie stark, würde sie sich mit starken Persönlichkeit umgeben. Quasi den neuen Rittern der Tafelrunde, den Paladinen. Stattdessen schafft sie sich alles was einigermaßen nach Konkurrenz aussieht aus dem Weg und zerstört damit nachhaltig die Strukturen der Union. Sehr schön zu sehen ist dieser Zustand daran, dass sie mittlerweile ernsthafte Probleme hat Posten mit ausreichend qualifizierten Politikern zu besetzen.

Neben diesen Fehltritten driftet die Kanzlerin jedoch auch auf einen gefährlichen Linkskurs ab. Dabei droht sie ihre Stammwähler zu vergrätzen. Nicht so schlimm mögen sie in der CDU wohl meinen. Doch es gibt wohl kaum etwas fataleres was die Kanzlerin machen kann. Die Wähler die sie auf Links einsammelt werden bei einem leichten Erstarken der Parteien links der CDU abspringen. Ihre Stammwähler sind ihr wichtigstes Kapital. Würde sie sich stärker auf deren Bedürftnisse einstellen, müsste sie nicht so einen Schlingerkurs fahren. Die Stammwähler würden es ihr danken. Sie wären die beste Wahlkampfkampagne die die CDU fahren könnte. Sie würden mit ihrer Begeisterung für eine stringente konservative Politik, den ein oder anderen Nichtwähler aus der Versenkung holen.

Das Prinzip ist in der Wirtschaft schon hinreichend bekannt und wird vor allem Meisterhaft vom amerikanischen Konzern Apple angewandt. Der Konzern ist so erfolgreich damit, dass die Apple Stammkunden zum Teil vor den Läden übernachten um den Produktstart von mittelmäßigen Elektrogeräten mit ausgezeichnetem Design zu erleben. Im Web 2.0 rühren diese User ausgesprochen gut und aktiv die Werbetrommel. Mit der CDU oder der CSU kann man in den gängigen Politikforen niemanden hinterm Ofen hervorlocken.