Die Union und die FDP liegen derzeit am Boden. Dass sie in den Meinungsumfragen nicht vollends untergegangen sind liegt einzig und alleine daran, dass vor allem die SPD eine mehr als schwache Figur abgibt. Die Union wird aber so nicht weiter machen können wie bisher. Sie wird völlig falsch geführt. Angela Merkel ist eine sehr schwache Chefin. Wäre sie stark, würde sie sich mit starken Persönlichkeit umgeben. Quasi den neuen Rittern der Tafelrunde, den Paladinen. Stattdessen schafft sie sich alles was einigermaßen nach Konkurrenz aussieht aus dem Weg und zerstört damit nachhaltig die Strukturen der Union. Sehr schön zu sehen ist dieser Zustand daran, dass sie mittlerweile ernsthafte Probleme hat Posten mit ausreichend qualifizierten Politikern zu besetzen.
Neben diesen Fehltritten driftet die Kanzlerin jedoch auch auf einen gefährlichen Linkskurs ab. Dabei droht sie ihre Stammwähler zu vergrätzen. Nicht so schlimm mögen sie in der CDU wohl meinen. Doch es gibt wohl kaum etwas fataleres was die Kanzlerin machen kann. Die Wähler die sie auf Links einsammelt werden bei einem leichten Erstarken der Parteien links der CDU abspringen. Ihre Stammwähler sind ihr wichtigstes Kapital. Würde sie sich stärker auf deren Bedürftnisse einstellen, müsste sie nicht so einen Schlingerkurs fahren. Die Stammwähler würden es ihr danken. Sie wären die beste Wahlkampfkampagne die die CDU fahren könnte. Sie würden mit ihrer Begeisterung für eine stringente konservative Politik, den ein oder anderen Nichtwähler aus der Versenkung holen.
Das Prinzip ist in der Wirtschaft schon hinreichend bekannt und wird vor allem Meisterhaft vom amerikanischen Konzern Apple angewandt. Der Konzern ist so erfolgreich damit, dass die Apple Stammkunden zum Teil vor den Läden übernachten um den Produktstart von mittelmäßigen Elektrogeräten mit ausgezeichnetem Design zu erleben. Im Web 2.0 rühren diese User ausgesprochen gut und aktiv die Werbetrommel. Mit der CDU oder der CSU kann man in den gängigen Politikforen niemanden hinterm Ofen hervorlocken.