Samstag, 6. März 2010

Europäische Wirtschaftsregierung

Roland Berger, deutschlands großer Unternehmensberater hat zuletzt in einem Interview die einrichtung einer europäischen Wirtschaftsregierung gefordert. Dies ist durchaus sinnvoll, wenn man ein paar entscheidende Dinge beachtet. Eine solche Einrichtung wird weitreichende Folgen nach sich ziehen, so wird das Ganze ebenfalls zu einer europäischen Sozialregierung führen, da die jetztigen Unterschiede in der Wirtschaftspolitik, bei welcher sich einzelne Länder Vorteile auf Kosten anderer Länder verschaffen können, als Vorwand genommen wird den Ländern ihre Entscheidungskompetenzen zu nehmen, da ja auch hier die Möglichkeit der "Bereicherung" bestünde. Es müsste dann, da man letztlich zu einer Art "vereinigten Staaten von Europa" werden würde, die Kommune als unterste Ebene massiv gestärkt werden, damit wir die Möglichkeit einer demokratischen Mitbestimmung in Europa und eine Wahrung unserer Identität behalten könnten. Neben der Gefahr der Entdemokratisiereung bestände die Gefahr, dass sich die Gaullisten und Keynesianer in Europa durchsetzen könnten. Dies würde die bisherigen wirtschaftlichen Erfolge Europas zur nichte machen. Warum denn ,mag man sich fragen, Frankreich ist doch durchaus erfolgreich mit diesem Modell. Doch die großen französischen Konzerne wie die SNCF können sich nur behaupten, wenn ihr Staat sie massiv unterstützt oder den Wettbewerb zu ihren Gunsten verzerrt. Ansonsten hat die "grande Nation" auf dem Weltmarkt nicht viel zu sagen. Wir brauchen also an der Spitze der Wirtschaftsregierung konsequente Ordoliberale und Monetaristen , Leute die keine Angst davor haben für ihre Entscheidungen angefeindet zu werden , Menschen wie Ludwig Erhard ,die sich nie haben in ihrem Weg beirren lassen. Es bleibt zu hoffen ,dass sich unsere schwache Kanzlerin bei diesem Thema durchsetzen wird ,wenn es denn konkret werden sollte.